Intransitive Würfel (Folge 70)

Benötigt werden

Experiment

Beide Personen suchen sich einen Würfel ihrer Wahl aus. Es wird gegeneinander gewürfelt, die höhere Augenzahl gewinnt.

Beobachtung

Der Besitzer der Würfel gewinnt auf lange Sicht öfter.

Warum?

Da die Würfel nicht wie übliche sechsseitige Würfel die Zahlen 1-6 tragen, sind die Wahrscheinlichkeiten für einen Sieg vom Würfel abhängig. Intransitive Würfel sind so aufgebaut, dass es für jeden Würfel immer mindestens einen gibt, der ihn auf Dauer besiegt. Dafür ist es wichtig, dass der Spielleiter, in diesem Fall Nicolas, den Mitspieler Reinhard zunächst den Würfel auswählen lässt, sodass Nicolas den passenden Würfel auswählen kann, um ihn auf lange Sicht schlagen zu können. Entscheidend ist, dass es bei dem Spiel nur darum geht, mit der Augenzahl zu gewinnen, ein Betrachten der Augensummen würde zu anderen Ergebnissen führen. Nicolas bezeichnet dies als ein “The Winner takes it all”-Szenario, wobei nicht berücksichtigt wird, wie knapp der “Sieg” war. Würde man nämlich die relativen Abweichungen der Spieler betrachten, könnten ganz andere Ergebnisse erzielt werden.